Veranstalter zufrieden mit den 33. Husumer Filmtagen

05.10.2018

Einige Fans kamen sogar im „Tatortreiniger“-Kostüm

 

Die Veranstalter der Husumer Filmtage zogen Bilanz. Foto: Archiv Kasparek

Husum (pa) - Bjarne Mädel war das „Zugpferd“ der diesjährigen Husumer Filmtage. An dem ihm gewidmeten Ehrentag war er nachmittags und abends bei fünf Filmen selbst anwesend, um Fragen der insgesamt 335 Zuschauer zu beantworten. Das Publikum war nicht nur von seinen „Tatortreiniger“-Folgen begeistert, sondern auch von ihm selbst. Geduldig und humorvoll beantwortete er alle Fragen, gab Autogramme und ließ sich mit vielen Fans fotografieren. Einige Fans kamen sogar im „Tatortreiniger“-Kostüm.

Mit 1.220 Besuchern konnte man das Ergebnis der Vorjahre erreichen. „Wir sind insgesamt zufrieden mit der Zuschauerbeteiligung, wenngleich wir uns bei einzelnen Veranstaltungen mehr Besucher gewünscht hätten. Aber das geht uns im Kuratorium jedes Jahr so“, sagte der Direktor der veranstaltenden Volkshochschule Husum, Hans-Peter Schweger zur Bilanz.
Das Programm war in vier Kategorien eingeteilt. Die Werkschau zu Ehren von Bjarne Mädel zählte 379 Besucher, die Filme mit Schleswig-Holstein-Bezug wurden mit 576 Teilnehmenden am stärksten besucht, wobei ganz regionale Themen und Bezüge, wie etwa „Luv und Lee – der Amrum-Film“ besonders gut angenommen werden. Die weiteren Schwerpunktthemen waren „Filmdiven des 20. Jahrhunderts“ und die alljährliche Kategorie „Neuer Deutscher Film“. In beiden Reihen blieben einige der ausgesuchten Filme unter den Erwartungen.

Insgesamt wurden 31 Filme und ein Kurzfilm aufgeführt.

Der erste Höhepunkt war der Eröffnungsfilm „Whatever happens next“ von Julian Pörksen, der eigens aus Köln angereist war und sich sehr freute, den Film hier als Vorpremiere vor dem Kinostart zeigen zu dürfen.
Der Sonntag war dem Filmnachwuchs gewidmet. Die Jugendfilmgruppe „Tabu“ zeigte ihre neuesten Kurzfilme im Rahmen einer Matinee am Vormittag. Nachmittags wurden die Ergebnisse von 4 Filmworkshops, die in den letzten 3 Jahren an der VHS Husum mit Schülern aus unterschiedlichen Husumer Schulen im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark“ entstanden sind. Moderiert wurde die Veranstaltung von Mareike Holländer, die selber auch drei Arbeitswochen geleitet hat.

Ein weiterer Ehrengast war Eckehard Theophil, der einen launigen Vortrag zum Thema „Wie schreibt man ein Drehbuch“ zum Besten gab. Am Beispiel des Films „Männerpension“ von 1996, der im Anschluss gezeigt wurde, schilderte Theophil die Entstehungsgeschichte und die Zusammenarbeit mit Detlev Buck, dem Kameramann und den Schauspielern.
Kurzfilmer Karsten Wiesel, der sein neues Werk „D/DK“ vorstellte, der Hauptdarsteller des neuen deutschen Films „Die Hannas“, Till Butterbach, und der preisgekrönte Dokumentarfilmer Timo Grosspietsch, der seinen Film „Lehrkraft im Vorbereitungsdienst“ begleitete, führten aufschlussreiche Publikumsgespräche, die dem Festival die besondere Würze verliehen.

  • Die Besten

    Die Besten 2018 41

  • 30 Jahre MM Schleswig

    30 Jahre MM Schleswig 2018 39

  • 360 Grad

    360 Grad 2018 36

  • Berufswahl Extra

    Berufswahl Extra 2018 34

  • MoinMoin Urlauber

    MoinMoin Urlauber 2018 18

  • Trauerbegleiter

    Trauerbegleiter 2017 40

Haushaltskalender 2018