St. Peter-Ording bekommt neue Pfahlbauten

07.03.2018

Neubau - Im April geht's los!

Diese beiden Pfahlbauten müssen der immer näher rückenden Nordsee weichen und werden zurückgebaut. Die Neubauten werden an neuen Standorten positioniert, sind moderner gestaltet und teilweise auch barrierefrei. Die Arbeiten sind bereits ausgeschrieben. Foto: Gieseler

St. Peter-Ording (ug) – Die Pfahlbauten am Strand von St. Peter-Ording sind die Wahrzeichen des beliebten Ferienortes an der Nordsee mit dem endlos erscheinenden Sandstrand. Zwei dieser Wahrzeichen werden noch in diesem Jahr erneuert.
Wie Nils Koch, Technischer Leiter der Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording erklärt, sind die „Strandaufsicht“ am Ordinger Strand sowie die „WC Anlagen“ am Ordinger Strand als auch in Ording-Nord 25 bis 30 Jahre alt und deutlich in die Jahre gekommen. Sie werden im Zeitraum April bis Oktober 2018 zeitgemäß und zukunftsorientiert neu gebaut und ersetzen zukünftig die bestehenden Gebäude. Die alten Gebäude werden nach Fertigstellung der neuen Gebäude abgebaut.
„In Ording-Nord wird das bisherige WC-Gebäude ersetzt. Dieses entsteht nördlich des Fußgängerstegs von der Ordinger Überfahrt“, erklärt Nils Koch. „Ein weiterer Pfahlbau wird am südlichen Strandabschnitt des Ordinger Strandes (Höhe Übergang Köhlbrand) hinter dem Strandkorbrevier entstehen.“
Das bedeutet, dass die Pfahlbauen an neuen Standorten errichtet werden. „Die Sandbank unterliegt permanenter Veränderungen. Nach aktuellen Prognosen des LKN (Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein) kommt die Wasserkante an diesem Strandabschnitt Ording ca. 6 bis 8 Meter pro Jahr näher. Daher haben wir uns zukunftsorientiert für die neuen Standorte entschieden“, erkärt Nils Koch.
Der neu zu errichtende Pfahlbau Ording-Nord wird Service- und Sanitäranlagen enthalten, und zwar teilweise barrierefrei. Das Mehrzweckgebäude (Höhe Übergang Köhlbrand) ist für Badeaufsicht, Sanitäranlagen (ebenfalls teilweise barrierefrei), Strandkorb­vermietung, Info-Point für den Strand sowie Nationalpark und Weltnaturerbe Wattenmeer vorgesehen.
Der Baubeginn ist für April 2018 geplant, mit der Fertigstellung rechnet die Tourismus-Zentrale im Oktober. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 2,6 Millionen Euro.
Ein Großteil der Kosten ist förderfähig, wofür das Land Schleswig-Holstein eine Förderung von 70 Prozent in Aussicht gestellt hat.

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