„SPOID“ rockt die Husumer Eiszeit

29.12.2017

„Rock on Ice“ am 6. Januar ab 19 Uhr

Foto: Barkmann

Husum (hb) - So lange gibt es sie noch gar nicht, die Band  „Spoid“. Erst im März 2016 fanden die fünf zusammen  als sich zwei alte Schulkollegen beim Klassentreffen aus einer Bierlaune heraus überlegten, eine Band zu gründen. Meistens ist die Idee dann am nächsten Tag vergessen, da sie in den nächtlich abgestorbenen Gehirnzellen abgespeichert war.

Nicht so bei Gitarrist Andy Sönnichsen und Schlagzeuger Gerret Neugebauer, die daraufhin nach „guter alter Art“ einen Facebook - Aufruf starteten und Sebastian Gode als Bassisten gewinnen konnten, der auch bei der Band Ceenot 71 spielt und dort tolle Erfolge feiert. „Das ist aber eine ganz andere Musik, die wir hier spielen, eine tolle Abwechslung“, erzählt der Physiotherapeut Sebastian. Schlagzeuger Gerret hat bereits im Kindesalter die Familie genervt und auf alles „rumgehauen“, was Trommel sein könnte. „Fortschritte waren meine Motivation“, erklärt der Perfektionist an den Drums. Als gelernter Grafiker ist er so auch für die Werbung der Band zuständig. Gitarrist Andy kaufte sich von seinem Konfirmationsgeld seine erste Gitarre, seitdem lässt er sie nicht mehr los. Als viertes Mitglied folgte der entfernte Bekannte Immobilienkaufmann Malte Feddersen dem Facebook Aufruf und schloss sich als Gitarrist der Kapelle an. „Ein toller Ausgleich zur Büroarbeit“, findet Malte Feddersen, der bereits im zarten Alter von 6 Jahren seine musikalische Karriere begann.

Ein Proberaum im nordfriesischen Outback wurde schnell gefunden und wurde für ein Jahr zur Kreativ Schmiede der vier Musiker, inzwischen proben sie in einem eigens dafür gebauten Raum auf dem ehemaligen BGS Gelände. Schwieriger gestaltete sich die Suche nach einem geeigneten Sänger, der zu den verschiedenen Einflüssen aus Rock, Metal, Grunge und Punk passte. Am Pfandautomaten im Supermarkt wurde dieser dann aber gefunden - wo auch sonst? So wurde der „singende Heizungsbauer“ Oke Hansen aus Högel dann Frontman, Rampensau und Dichter der Band. Ob er auch beim Einbau von Badewannen immer singt, ließ er offen.

Ein Name für die Band musste her, nach vielen mehr oder weniger guten Vorschlägen einigte man sich auf den kurzen und einprägsamen Namen Spoid, der plattdeutscher Herkunft ist. Die ersten Konzerte wurden gespielt, eine kleine Fangemeinde wurde rasch aufgebaut. Weitere Konzerte folgten und die Kreativität in Form neuer Songideen sprudelte nur so. Im Herbst 2017 entschieden sie sich, ein Album aufzunehmen.   Dabei kamen 11 ehrliche und energiegeladene Rocksongs heraus, die sofort zum Fußwippen und Kopfnicken animieren. „Alle Songs sind selbst komponiert, viele davon auch in Deutsch“, erzählt Oke Hansen, der sich als musikalischer Spätzünder bezeichnet, weil er erst im Alter von 35 Jahren mir der Musik angefangen hat.

Am besten überzeugt man sich live von den fünf Jungs – quirlig, laut und dreckig geht es dabei zu. Gelegenheit dazu gibt es am kommenden Sonnabend, 6. Januar 2018 bei der Abschlussparty der Husumer Eiszeit: „Rock on Ice“. Einlass ist ab 19 Uhr, Karten an der Abendkasse.

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