Husum Netz erneuert Leitungen für Energie und Trinkwasser im Stadtgebiet

02.10.2018

Im Eckenerweg werden Leitungen und Hausanschlüsse getauscht

Seit Mitte September tauscht die Husum Netz im Eckenerweg Graugussleitungen durch moderne und robuste Kunststoffrohre. Foto: Husum Netz

Husum (pa) -  Die Strom- und Gasversorgung in Deutschland ist deshalb so zuverlässig, weil Netzbetreiber wie die Stadtwerke Husum Netz GmbH (Husum Netz) kontinuierlich in ihre Netze investieren, wie seit Mitte September im Eckenerweg parallel zur Matthias-Claudius-Straße: Getauscht werden jeweils 100 Meter Leitungen für Erdgas und Trinkwasser.

„Die neuen Leitungen aus Kunststoff sind sehr robust und werden die Versorgung der Gebäude über viele Jahre sichern“, erklärt Sönke Eggers, Technischer Leiter der Husum Netz, und fügt an: „Wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, haben die Anwohner für lange Zeit Ruhe.“

Die Husum Netz sorgt nämlich für die Zukunft vor: Sie legt beispielsweise ein Leerrohr für stadtwerke-eigene Datenübertragung gleich mit. Im Zuge dessen prüft der Husumer Netzbetreiber auch den Zustand der Stromkabel und ersetzt diese bei Bedarf. „Wir prüfen Leitungen regelmäßig, damit wir eventuelle Beschädigungen frühzeitig erkennen und in solchen Fällen sofort handeln können. Ab einem bestimmten Alter tauschen wir sogar vorsorglich aus“, erläutert er.

Im Eckenerweg zum Beispiel war die Trinkwasserleitung aus den 1950er-Jahren bei Routinekontrollen aufgefallen. Die Graugussleitung wird jetzt durch moderne Kunststoffrohre ersetzt. Voraussichtlich bis in den November hinein werden die Bauarbeiten dauern. In der Zwischenzeit werden die angeschlossenen Haushalte provisorisch versorgt. „Das Konzept zur Kontrolle und Instandhaltung funktioniert sehr gut – das sieht man am Beispiel Eckenerweg“, findet der Technische Leiter.
 
Erdung prüfen

Sönke Eggers und seine Mitarbeiter machen Hausbesitzer bei Leitungserneuerungen darauf aufmerksam, dass sie die Erdung ihrer Gebäude prüfen und eventuell aktualisieren müssen. Bei älteren Gebäuden sind oft die Wasser- und Gasleitungen aus Metall mit der sogenannten Potenzialausgleichsschiene verbunden. Bei neuen Gebäuden übernimmt diese Funktion der sogenannte Fundamenterder; denn Kunststoffrohre leiten nicht.

„Eigentümer von Häusern, die älter sind, sollten im Zweifel einen zugelassenen Elektroinstallateur hinzuziehen. Dieser prüft, ob eine eigene Erdung und ein funktionstüchtiger Potenzialausgleich vorliegen“, weist Sönke Eggers Hausbesitzer auf ihre Verantwortung hin. Das sei im eigenen Interesse: Eine fachmännische Erdung diene dem Blitzschutz und der Vermeidung von elektrischen Schlägen, zum Beispiel, wenn ein Elektrogerät oder die elektrische Anlage defekt ist. Häuser, die nach 1970 durch Fachfirmen gebaut wurden, sind in der Regel mit einem zulässigen Fundamenterder ausgestattet.

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