Abriss unumgänglich

08.02.2017

Turm in Schieflage

Foto: Geißler

Flensburg (mm) – Der Schlauchturm der Flensburger Berufsfeuerwehr auf dem Gelände am Munketoft musste am Freitag gesperrt werden. Hintergrund ist, dass der sich ohnehin leicht neigende Turm seit dem Abriss des Hallenbades stärker in Bewegung geraten ist. Allerdings droht er nun zur anderen Seite zu kippen.
Die Statiker der städtischen Kommunalen Immobilien haben am Freitag festgestellt, dass die Standsicherheit des Turmes nicht gewährleistet werden kann. Deshalb musste der Turm, welcher der Feuerwehr als Schlauchturm dient, komplett gesperrt werden. Auch die umliegenden gefährdeten und von der Feuerwehr genutzten Gebäude mussten freigezogen werden. Die sich dort befindlichen Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr wurden deshalb auf das Gelände des THW in der Lilienthalstraße verbracht.
Abriss unumgänglich
Dies betrifft jedoch nicht das Hauptgebäude am Munketoft. Daher hat diese Lösung keinerlei Einfluss auf die Einsatzbereitschaft der Berufsfeuerwehr Flensburg.
Um schnellstmöglich eine Lösung zu erreichen, sollte am Montag geprüft werden, wie der Turm kontrolliert abgetragen werden kann und ob kurzfristig eine Schlauchwaschmaschine angeschafft werden kann, die notwendig wird, wenn der Turm nicht mehr zur Verfügung steht. Ein Ergebnis stand bei Redaktionsschluss noch aus. „Wir arbeiten daran, die Situation für die Flensburger Berufsfeuerwehr zügig wieder zu optimieren und wir werden kurzfristig auf geeignetem Weg über die weiteren Entwicklungen informieren“, so Oberbürgermeisterin Simone Lange.

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